Egoismus versus Solidarität

Wieso nennen wir uns die Solidarischen?

Die alten Begrifflichkeiten von links und rechts sind so sehr mit unterschiedlichen Vorstellungen aufgeladen, dass sie eine emotionale Blockade aufbauen, die es zu überwinden gilt. Es braucht eine neue Einteilung der politischen Lager. Eine Kategorisierung, die gleichsam deutlich macht, worum es geht. Es geht um einen Egoismus, der mit Rechts gleichzusetzen ist. Dem gegenüber steht in der Dualität der Pole, die Solidarität. Rechtsextremistisches Gedankengut ist daher extremer Egoismus bzw. Egozentrismus. Der gemäß der Definition von Piaget ein kindliches Verhalten darstellt.

Die Solidarität bekennt sich zur gegenseitigen Hilfestellung in Gemeinsamkeit und in dem Vertrauen darauf, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht.  Der Komparativ, wonach all mein Handeln zum allgemeinen Gesetz werden sollte. Oder verballhornt: ‘Wie Du mir, so ich Dir.’. Die Solidarität ist der rechte Weg, nicht nur, weil das die Lebensweise der Erwachsenen und der Vernunftbegabten ist, sondern weil es schlicht der richtige Weg ist.

Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen und ist dazu berufen solidarisch zu handeln. In der Gemeinschaft löst man die großen Probleme, in der Kooperation liegt die Kraft der Synergie und in Solidarität liegt die Fähigkeit sich den Fortschritt anzueigenen.

Der Egoismus kennt nur ich. Er ist keine Hilfe und führt nur zu Krieg und Hass. Die Solidarität hingegen war schon immer die richtige Lösung. Soldarische Gesellschaften bleiben stabil und erhöhen nicht zuletzt die Lebensfreude. Das Leben muss sich wieder lohnen!

Solidarisch bricht außerdem mit dem vermeintlich “Linken”, der sich im vermeintlichen Sozialismus widerspiegelt. Der “real existierende Sozialismus” war nie das, was sich die Vordenkenden dazu ersonnen haben. Stalin war nicht links, sondern rechts. Die DDR war kein linker Staat und dennoch wird man immer damit in Verbindung gebracht.

Auch dabei hilft der Begriff der Solidarischen, denn damit lässt man sich von der Linkspartei und der vermeintlich linken Geschichte abgrenzen.

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